Ein Wochenende voller Gemeinschaft, Abenteuer und geistlicher Impulse erlebten die Jugendlichen bei ihrer Hüttenfreizeit am Feldberg vom 23. -25. Oktober 2026.
Auch das Wetter konnte die gute Stimmung nicht trüben: Eisiger Wind, etwas Schnee und jede Menge Nässe sorgten für echtes Bergwetter: kühl, rau und ungemütlich.
Freitag: Ankommen, gemeinsam genießen und rätseln
Nach und nach trafen die Jugendlichen am späten Freitagnachmittag auf der Hütte am Feldberg ein. Gemeinsam wurde das Abendessen vorbereitet. Dabei zeigte sich gleich, was das Wochenende ausmachen wird: Gemeinschaft und Zusammenhalt. Auch wer später ankam, musste nicht hungrig bleiben und bekam noch ein leckeres Essen.
Am Abend wurde das Motto des Wochenendes eröffnet: „Berge in der Bibel“. Jede Gruppe erhielt die Aufgabe, bis zum nächsten Abend eine Bibelstelle, in der Berge eine Rolle spielen, vorzubereiten und den anderen vorzustellen.
Anschließend war Köpfchen gefragt: Beim Pubquiz warteten sowohl geistliche als auch ganz alltägliche Fragen auf die Jugendlichen. Mit viel Ehrgeiz, Spaß und so mancher überraschenden Antwort wurde geraten und gelacht. Wie man es von einem gelungenen Hüttenabend kennt, wurde es spät, bis schließlich die letzten ins Bett fanden.
Samstag: Gipfelsturm, Sauna und Teamgeist
Nach einem gemeinsamen Frühstück startete der Samstag zunächst entspannt mit Zeit zum Chillen. Doch dann ging es hinaus in die Natur. Trotz eisiger Kälte, Wind und Schnee machten sich die Jugendlichen auf den Weg zum Gipfel des Feldbergs hinauf. Die Bedingungen waren alles andere als gemütlich, doch gemeinsam wurde die Herausforderung gemeistert. Zurück auf der Hütte wartete die wohlverdiente Belohnung: die Sauna, wo sich alle wieder aufwärmen und von den Strapazen der Tour erholen konnten.
Gut gestärkt nach dem Abendessen ging es anschließend in die nächste Runde des Programms. Zunächst stellten die Gruppen ihre vorbereiteten Bibelstellen zum Thema „Berge in der Bibel“ vor. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig Berge in biblischen Geschichten vorkommen und welche Bedeutung sie für den Glauben haben können.
Danach war beim Teamspiel „Brückenbauen aus Spaghetti“ Kreativität, Geschick und Zusammenarbeit gefragt. Aus den zerbrechlichen Nudeln sollten stabile Brücken entstehen – eine Aufgabe, die nicht nur gute Ideen, sondern auch Teamgeist erforderte. Natürlich wurde auch an diesem Abend viel gelacht und natürlich wurde es wieder spät, bis Ruhe auf der Hütte einkehrte.
Sonntag: Eine Botschaft, die bleibt
Am Sonntagmorgen stand der gemeinsame Gottesdienst auf dem Programm, in dessen Mittelpunkt das Bibelwort Johannes 3,16 stand: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“
Die Botschaft war klar und persönlich: Jeder Jugendliche ist von Gott geliebt – mit allen Fehlern, Schwächen, Ecken und Kanten. Jesus Christus ist für jeden Einzelnen gestorben. Diese Liebe hängt nicht davon ab, perfekt zu sein oder immer alles richtig zu machen. Sie gilt jedem Menschen ganz persönlich.
Mit diesem ermutigenden Gedanken ging ein abwechslungsreiches Wochenende zu Ende. Nach dem Gottesdienst wurde gemeinsam aufgeräumt, gepackt und die Hütte in Ordnung gebracht. Dann hieß es leider Abschied nehmen und die Rückfahrt antreten.
Hinter den Jugendlichen lagen drei Tage voller Erlebnisse, Gespräche, Herausforderungen und gemeinsamer Zeit. Ob beim Wandern im eisigen Bergwetter, beim Quiz, beim Brückenbauen oder bei den geistlichen Impulsen – die Freizeit zeigte, wie wertvoll Gemeinschaft ist. Und vor allem erinnerte sie daran, dass Gottes Liebe jeden Einzelnen begleitet, auf dem Berg wie im ganz normalen Alltag.