Sonnenblumen wiesen am Freitagabend, 11. September 2026 den Weg in die Kirche Heidelberg-Werderstraße, wo leise Musik den Gebetsraum kurz vor Beginn der zweiten Ausgabe von „Stay & Pray“ mit dem Thema „Wenn Musik zum Gebet wird“ erfüllte.
Das eigens für „Stay & Pray“ gezimmerte Kreuz erstrahlte mit seiner indirekten Beleuchtung, tauchte den Gebetsraum in warmes anheimelndes Licht und bot den Rahmen, Raum für eine Begegnung mit Gott zu schaffen. Im Foyer standen Snacks und Getränke bereit. Liebevoll dekorierte Tische luden zum Austausch oder gezielt zu einem Gesprächsangebot ein. Der helle Klang eines kleinen Glöckchens signalisierte den jeweiligen Beginn der Gebetsimpulse zu jeder vollen Stunde.
Anbetung und Dank
Sabine Müller aus der Gemeinde Wiesloch begrüßte die Teilnehmenden des ersten Gebetsimpulses. Sie regte an, sich vor einem Gebet bewusst zu machen, dass Gott die Liebe ist, und lud zum Mitsingen der nachfolgenden Lieder ein. Zwei Singstimmen begleitet von E-Gitarre, Cajon und Piano erfüllten den Raum mit anbetender Lyrik: „Komm, jetzt ist die Zeit, wir beten an“ (Albert Frey *1964) Anbetung richte den Blick weg von sich selbst hin zu Gott und lasse Dankbarkeit entstehen. Nach dem zweiten Liedvortrag konnte Anbetung in meditativer Ruhe persönlich gestaltet werden.
Bitte und Fürbitte
Gott lade ein, mit allem zu ihm zu kommen, versicherte Sabine Müller am Beginn des zweiten Gebetsimpulses. Durch den aus dem Gebet resultierenden Frieden, öffne sich der Blick für die Not anderer, die nur erahnt werden könne, erklärte sie vor dem nächsten Liedvortag „Herr, ich komme zu dir“ (Albert Frey)
Zuversicht mitnehmen
Mit der Hoffnung auf sein Reich könne ein Leben mit Gott gestaltet werden, erklärte Müller im dritten Gebetsimpuls. „Amazing Grace“ intoniert mit Blockflöte war die musikalische Bestätigung. Erfüllt von seiner Liebe, könne schon heute etwas von seinem Reich in den Alltag getragen werden, was der letzte Musikvortrag – eine Volksweise aus Südafrika - bewies: „Siyahamba – we are marching“.