„Das sei alle meine Tage“ (GB 363) – das gemeinsame Lied eröffnete den Gottesdienst am Sonntag, 19. Oktober 2025 in der Kirche Buchen, den die Jugendlichen des Kirchenbezirks zusammen mit der Gemeinde Buchen feierten.
„Du bist fester Bestandteil unseres Lebens“ dankte Priester Mathias Gramlich, Bezirksvorsteher im Kirchenbezirk und lobte Gott in seinem ersten Gebet.
„Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.“
Sprüche 3,5-6 war Predigtgrundlage. „Wer hat das geschrieben?“ hinterfragte Priester Gramlich gleich am Beginn seiner Predigt und nannte König Salomo mit seiner Weisheit und Gottesfurcht. Auch Philosophen aus der griechischen Antike seien zu dem Ergebnis gekommen, dass echte Weisheit dort beginne, wo einem die eigene Unwissenheit bewusst werde. Vertrauen und Liebe sei Grundlage für eine gute Beziehung zu Gott. Werde Gott mit ins Leben genommen und ihm vertraut, werde er segnen, Antworten geben und ein gutes Gefühl verbreiten.
Gott sei außerhalb von Zeit und Raum und könne Dinge bewegen, zu denen kein Mensch fähig ist, beschrieb Diakon Pascal Schwandt in seinem Predigtbeitrag. Er forderte dazu auf, neue Hoffnung zu knüpfen, da Gott niemals fallen lasse und das große Ganze sehe.
Die Lesung von Sprüche 3,1-7 vertiefte das Verständnis für das Bibelwort.
Kontrolle über alles im Leben sei nicht möglich, stellte Diakon David Haltmaier in seinem Predigtbeitrag fest und empfahl Gottvertrauen. Gott sei nur ein Gebet weit entfernt. Selbst ein Stoßgebet könne das Vertrauen zu Gott vertiefen.
In einem weiteren Predigtbeitrag wurde blindem Gehorsam Gottvertrauen gegenüber gestellt und dazu motiviert, Gott um Hilfe zu fragen mit der Sicherheit, dass Gott immer beistehe.
„Verlass dich auf den Herrn“, sei ein Ratgeber fürs Leben, bei dem man den Verstand nicht ausschalten brauche, erläuterte Diakonin Sophia Hirsch.
Vergebung sei, dem anderen eine Schuld nicht mehr nachzutragen, wodurch auch die Erinnerung daran verblasse, erklärte Priester Gramlich am Übergang zum sakramentalen Teil des Gottesdienstes.
„Lass uns ein Licht in der Welt sein“ bat Priester Gramlich in seinem letzten Gebet und beendete den Gottesdienst mit dem Segen.
Beim gemeinsamen Mittagsbrunch in den unteren Räumen verbrachten die Jugendlichen noch viel Zeit miteinander.