Die zukünftigen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinden Eschelbronn, Haßmersheim, Heidelberg-Rohrbach und Wiesloch trafen sich am Samstagvormittag, 24. Mai 2025 in Begleitung ihrer Eltern und Vorsteher zum ersten Konfirmandenunterricht in der Kirche Wiesloch.
Pünktlich um 10:00 Uhr hatten sich alle – auch die Religionsschülerinnen und -schüler - im Foyer der Kirche eingefunden, wo schon die Tischtennisplatte für die Pause bereitstand. Hirte Klaus Egolf, Vorsteher der Gemeinde Wiesloch begrüßte die große Runde und Bezirksevangelist Ralf Kneisel sprach ein Gebet, bevor sich die Religionsschülerinnen und -schüler, zu denen die künftigen Konfirmandinnen und Konfirmanden bisher ebenfalls gezählt hatten, in einen separaten Raum zum Religionsunterricht mit Priester Klaus Sorn zurückzogen.
Die künftigen Konfirmandinnen und Konfirmanden scharten sich im Kirchenschiff um Bezirksevangelist Ralf Kneisel, der direkt ins Thema einstieg und nach der Bedeutung der Vokabel „Konfirmation“ fragte. Die Antwort „bestätigen“ vertiefte er mit „Ihr bestätigt“ und erinnerte an die gesetzliche Religionsmündigkeit im Alter von 14 Jahren. Alles, was die Eltern bei Taufe und Versiegelung versprochen haben, werde von den jungen Christinnen und Christen am Tag der Konfirmation selbst bestätigt. Dazu diene die Vorbereitung im Konfirmandenunterricht. Das Versprechen, das Gott am Tag der Konfirmation gegeben werde, solle aus dem Herzen kommen, denn vor Gott könne man sich nicht verstecken.
Neben dem Lehrwerk „Auch ich will…!“ und dem Katechismus in Fragen und Antworten erhielt jede Konfirmandin und jeder Konfirmand eine Tasche mit dem Aufdruck „Konfirmation 2026“.
Diakonin Nicole Blume und Evangelist Rainer Vetter – beide Gemeinde Wiesloch – werden den Unterricht im Wechsel parallel zum gemeindeübergreifenden Religionsunterricht durchführen. Diakonin Blume lud gleich herzlich zur Teilnahme am Süddeutschen Jugendtag und zu allen Jugendveranstaltungen ein. Den künftigen Unterricht umriss sie mit vier Schwerpunkten:
Evangelist Rainer Vetter versprach völlige Diskretion im Unterricht: „Wenn etwas persönliches zur Sprache kommt, bleibt es unter uns.“
Hirte Klaus Egolf stellte die kommenden Termine und Themen vor und erklärte, dass er nur der gute Geist des Hauses sei und immer für das leibliche Wohl sorge. So war es auch an diesem Tag. Nach der offiziellen Eröffnung verabschiedeten sich die Eltern und Vorsteher, während die Konfirmandinnen und Konfirmanden gleich mit Diakonin Blume in die erste Unterrichtseinheit einstiegen und Hirte Egolf den Grill anheizte und für die Vegetarier Schafskäse in den Backofen schob.
Als gegen 12:00 Uhr alle Unterrichte beendet waren, wurde die Tischtennisplatte belagert und mit Appetit die Grillwürstchen verzehrt, bevor die Kinder nach einem spannenden Vormittag in schöner Gemeinschaft wieder den Heimweg antraten oder abgeholt wurden.
In den Gemeinden Buchen und Michelstadt werden insgesamt vier Konfirmanden auf den Tag ihrer Konfirmation vorbereitet.