So war die Jubiläumsbroschüre des evangelischen Schifferkinderheims überschrieben, das die Kinder der Gemeinde Heidelberg-Wieblingen zusammen mit ihren Eltern am Freitagnachmittag, 9. Mai 2025 besuchten, um eine Spende zu überreichen.
Katharina Weinbender aus der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit des Schifferkinderheims begrüßte die Kinder und ihre Begleitung bereits vor der Tür und zeigte den Weg in einen Konferenzraum, wo Getränke, Snacks und Informationsmaterial bereitstanden. Den Kindern bot sie an, auf der weiträumigen kindgerechten Außenanlage zu spielen.
In einer anschaulichen Präsentation zeigte sie die Entwicklung des 1913 gegründeten Schifferkinderheims auf. Ursprünglich als Bildungseinrichtung für schulpflichtige Kinder der Binnenschiffer gedacht hat sich das Schifferkinderheim zu einer anerkannten Jugendhilfeeinrichtung gewandelt. Rund 170 Mitarbeitende betreuen über 200 Kinder, Jugendliche und Familien in unterschiedlichen Angebotsformen - darunter stationäre, aufsuchende oder teilstationäre Hilfen sowie therapeutische Angebote und Betreuungsangebote. Schwerpunkt bilden die acht Wohngruppen, in denen jeweils acht bis neun Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Volljährigkeit leben. Danach können die Jugendlichen selbständig im Betreuten Wohnen mit einer Nachbetreuung leben. In einer neukonzipierten Wohngruppe werden Eltern mit eingebunden unter dem Motto „Wir machen das zusammen.“ Wertschätzung und Respekt werden gelebt mit „Wir hören aufeinander“ und „Wir lernen voneinander“.
Priester Steffen Ambiel, Vorsteher der Gemeinde Heidelberg-Wieblingen, stellte die Kirchengemeinde mit ihrer ehrenamtlichen Seelsorge vor und Priester Manuel Mauritz skizzierte die Neuapostolische Kirche weltweit und das diesjährige Motto: „Es ist Zeit, Gutes zu tun“
Geheimnisvoll entrollten die Kinder den Spendenscheck für Katharina Weinbender. Eine Woche zuvor hatten die Kinder eine Spendenkasse in der Kirche Heidelberg-Wieblingen aufgestellt, in der sich insgesamt 750 Euro angesammelt hatten.
Nach dem offiziellen Foto im Außengelände des Schifferkinderheims trafen sich alle im Garten der Familie Mauritz wieder und ließen den Abend bei ausgelassenen Spielen, Würstchen und Stockbrot ausklingen.