In der Kirche Neckargemünd-Mückenloch hatten sich am Mittwochabend, 5. März 2025 mehr Gottesdienstbesucherinnen und -besucher als üblich versammelt. Bezirksälteste Gerd Merkel feierte zum letzten Mal Gottesdienst in seinem Auftrag als Bezirksvorsteher.
„Herr, bleib bei mir“ (GB 180) erklang von allen Anwesenden am Beginn des Gottesdienstes. Bezirksälteste Merkel dankte Gott in seinem ersten Gebet für die Einladung zum Abendgottesdienst und bat um die Fähigkeit, den Fokus auf das Wesentliche legen zu können.
„Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.“
Matthäus 4,1-2 war Predigtgrundlage. „Jesu Versuchung“ lautete die Überschrift der Lesung von Matthäus 4,1-11. Bezirksälteste Merkel erklärte, wie im Matthäusevangelium direkt vor Jesu aktivem Wirken von seiner Versuchung berichtet wird.
„Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht. Dann wird er euch mit allem anderen versorgen“ zitierte Bezirksälteste Merkel Matthäus 6,33 aus der „Hoffnung für alle“-Bibel und Matthäus 6,13 „Lass uns nicht in Versuchung geraten, dir untreu zu werden, sondern befreie uns von dem Bösen.“
Zuerst nach dem Reich Gottes zu trachten, treu zu bleiben und mit Gottes Hilfe durchzuhalten, dazu mahnte Priester Jens Birke in seinem Predigtbeitrag.
Sich in der Fastenzeit mit geistlichen Dingen beschäftigen und die Verbindung zum himmlischen Vater suchen im Bewusstsein, dass alle der Gnade bedürfen, war die Empfehlung von Priester Mathias Gramlich, derzeit stellvertretender und künftiger Bezirksvorsteher.
„Wenn Gott mit mir durch‘s Leben geht“ (Dirk Pfau) - gesungen von Mutter und Tochter - war der zu Herzen gehende Schlusspunkt des Gottesdienstes.
Nach dem Gottesdienst blickte Bezirksälteste Merkel über die 5,25 Jahre, die er für die Gemeinde Neckargemünd-Mückenloch zuständig war mit Coronapandemie, Plexiglasscheibe und Gottesdienste im Zelt auf dem Parkplatz. Priester Dirk Feil, Vorsteher der Gemeinde, dankte seinerseits mit einem kleinen Präsent und erinnerte an den ersten Gottesdienst des Bezirksältesten und dessen Vorstellung: „By the way: ich bin der Gerd“
Bei Getränken und Fingerfood im Foyer entwickelten sich schöne Gespräche und vertieften die Gemeinschaft.