Zum Abendgottesdienst mit Apostel Martin Rheinberger hatten sich die Gemeinden Buchen, Eberbach, Haßmersheim, Michelstadt und Mosbach am Mittwoch, 27. November 2024 in der bereits adventlich geschmückten Kirche Eberbach versammelt.
Den Impuls des Refrains aus dem Vortrag des gemischten Chores „Stern, auf den ich schaue“ (GB 371) griff Apostel Rheinberger gerne auf: „…nichts hab‘ ich zu bringen, alles Herr bist du“.
„Denn der HERR ist unser Richter, der HERR ist unser Meister, der HERR ist unser König; der hilft uns!“
Jesaja 33,22 war Predigtgrundlage. „Der Herr hilft uns!“ fasste Apostel Rheinberger das Bibelwort zusammen, was bereits im Alten Testament verankert sei. Gott helfe, indem er errette. Er beschrieb Gott als alleinigen Richter, der bereits alles wisse und nichts nachfragen müsse, der das Herz ansehe, tröste und gleichzeitig Fürsprecher sei. Im hohepriesterlichen Gebet sei Jesus als Fürsprecher aufgetreten, damit seine Jünger in der Gemeinschaft mit Gott bleiben, das ewige Leben erhalten und dem Bösen widerstehen können. Gott habe die Gebote nicht zur Einschränkung, sondern zur Errettung gegeben. Das Gebot „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“ (Matthäus 22,37) habe Jesus mit allen Fasern praktiziert. Gott mit aller zur Verfügung stehenden Kraft zu lieben, schaffe die Voraussetzung zur Errettung. Christus komme als König wieder. „Liebt Ihr die Erscheinung Jesu?“ schloss der Apostel seine Ausführungen.
Bischof Jörg Vester vertiefte in seinem Predigtbeitrag die Begriffe Richter, Meister und König des Bibelwortes und erklärte, dass der König als Entscheider auch über das Bürgerrecht im himmlischen Jerusalem entscheide.
Es liege im persönlichen Interesse, dass auch dem Nächsten die Schuld vergeben werde, analysierte Apostel Rheinberger das Vaterunsergebet als Gemeinschaftsprojekt kurz vor dem sakramentalen Teil des Gottesdienstes.
„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzet“ – mit einer Vertonung von Psalm 91 setzte der gemischte Chor der fünf Gemeinden den musikalischen Schlusspunkt am Ende des Gottesdienstes.