Zum Gottesdienst am Sonntagvormittag, 30. Juni 2024 in der Kirche Bammental waren auch zwei Vertreterinnen des TV Bammental gekommen. Nach dem Gottesdienst stellten sie die Inklusionsgruppe vor und konnten einen Spendenscheck von human aktiv entgegennehmen.
„Lass du mich stille werden“ (CB 116) sang der gemischte Chor als Einstimmung auf den Predigtteil. Sogleich griff Hirte Achim Beck die Passage auf: „nur deine Stimme hören in Glück und Not“, stellte die rhetorische Frage: „Willst du wirklich die Stimme Gottes hören?“ und gab die Antwort: „Ja, ich will Impulse von Gott für mein Leben!“
„Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die da entschlafen sind, durch Jesus mit ihm führen.“
1. Thessalonicher 4,14 war Predigtgrundlage. Die Thessalonicher hatten damals aktiv auf die Wiederkunft Jesu gewartet und waren traurig darüber geworden, als ein Gemeindemitglied nach dem anderen verstarb, schilderte Hirte Beck den biblischen Zusammenhang des Briefes von Apostel. Mit dem Zitat von 1. Korinther 15,20 „Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind“ erklärte er, dass bei Jesu Wiederkunft die Seelen im Jenseits, die auf seine Wiederkunft warten, ähnlich wie Christus mit einem neuen Leib auferstehen. Gleichzeitig wies er auf den Gottesdienst für Entschlafene hin, der in der neuapostolischen Kirche dreimal im Jahr gefeiert wird und am kommenden Sonntag stattfindet. Hier können Entschlafene analog der Lebenden Sakramente empfangen.
Die gottferne Umgebung der jungen Gemeinde Thessaloniki in Griechenland beschrieb Priester Michael Dammann in seinem Predigtbeitrag und forderte dazu auf, für die Seelen in der jenseitigen Welt zu beten.
Gottes Stimme auch für andere hörbar machen, weil sie Ewigkeitswerte habe, riet Priester Alexander Karrer.
Spendenübergabe
Nach dem Gottesdienst übergab Hirte Beck das Mikrofon an Diana Thurau und Karin Brüggemann vom TV Bammental. Karin Brüggemann schilderte, wie Übungsleiter berichtet hatten, dass manche Kinder aufgrund Einschränkungen nicht zu integrieren seien, womit die Idee einer Inklusionsgruppe entstand. Seit 2018 sammeln durchschnittlich zehn Kinder mit körperlichen Einschränkungen oder Entwicklungsverzögerungen zusammen mit Geschwisterkindern – alle im Alter zwischen vier und 13 Jahren – Bewegungserfahrungen und erleben damit die Förderung ihrer psychomotorischen Entwicklung. Diana Thurau erkannte schnell, dass dieses Angebot wenig verbreitet ist und damit der TV Bammental eine Vorreiterrolle habe. Sie empfinde aber auch große Dankbarkeit, mit den Kindern arbeiten und sie in ihrer Entwicklung begleiten zu können, weil von den Kindern unglaublich viel zurückkomme. Ebenso dankte sie herzlich für die Spende. Human aktiv, das Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland stellte 500 Euro für die Anschaffung eines neuen Turngerätes bereit.