Eine Konfirmandin aus der Gemeinde Eschelbronn und ein Konfirmand aus der Gemeinde Eberbach bekannten sich am Sonntag, 21. April 2024 zu Jesus und legten in den jeweiligen Gottesdiensten ihr Konfirmationsgelübde ab.
„Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“
Johannes 14,6 war Predigtgrundlag aller neuapostolischen Konfirmationen weltweit.
Eberbach
„Herr Jesu, dir zu leben“ (GB 314) – mit diesem gemeinsamen Lied begann der Gottesdienst in der Kirche Eberbach.
Priester Philipp Eiermann, Vorsteher der Gemeinde Eberbach beleuchtete die biblische Situation der Unterhaltung der Jünger mit Jesus. Jesus habe alle Fragen beantwortet, Zweifel ausgeräumt und erklärt „Wer mich sieht, der sieht den Vater.“ (Johannes 14, aus 9) Wolle man Gott in seiner Schöpfung kennen lernen, brauche man nur auf Jesus und seinen Weg zu schauen. Beim eigenen Lebensweg wisse man nicht, wo er hingehe. Gott wisse es bereits und mache in seiner großen Liebe nichts verkehrt. Bei der Entscheidung an einer persönlichen Weggabelung helfe die Frage, wie es Jesus machen würde.
Informationen aus den Medien können Fake News enthalten, räumte Priester Eiermann ein. Im Gegensatz dazu habe Jesus nicht gesagt, das ist Wahrheit, sondern „Ich bin die Wahrheit“. „Ich bin das Leben“ erläuterte Priester Eiermann anhand eines Sinnbildes: Bei der Geburt habe Gott dem Neugeborenen ein Auto auf den Hof gestellt. In den Kinderjahren haben die Eltern die Pflege und den Unterhalt übernommen. Im Konfirmandenunterricht habe der Konfirmand das Auto näher kennen- und fahren gelernt. Mit der Konfirmation erhalte er den Schlüssel zum Selbstfahren auf dem Weg, den Jesus gelegt habe, mit dem Ziel seiner Wiederkunft. Als sicheres Navi dazu diene der Heilige Geist.
„Stelle Jesus in den Mittelpunkt, wo wie du heute im Mittelpunkt der Gemeinde stehst und zeige Interesse an ihm“ forderte Priester Roland Raab den Konfirmanden in seinem Predigtbeitrag auf und riet, den Weg gemeinsam mit Jesus zu gehen.
Die Entscheidung für den Glauben sei eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben, stellte Priester Eiermann in seinen persönlichen Worten an den Konfirmanden fest und bat ihn um sein „ja“ und sein Gelübde, bevor er ihn segnete. Zuvor hatte die Gemeinde im sakramentalen Teil des Gottesdienstes das Vaterunsergebet gesprochen und die Vergebung der Sünden erhalten. Danach war der Brief von Stammapostel Jean-Luc Schneider an alle Konfirmandinnen und Konfirmanden weltweit verlesen worden. Nach der Konfirmation feierte Priester Eiermann mit der ganzen Gemeinde Heiliges Abendmahl und beendete den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
Eschelbronn
Priester David Schäfer, Vorsteher der Gemeinde Eschelbronn dankte als erstes der Konfirmandin, dass sie sich für Jesus entschieden habe, ihren Eltern für die Erziehung und Begleitung im Glauben sowie ihren Lehrerinnen und Lehrer in der Gemeinde. Das Bibelwort gliederte er in vier Teile:
„Wagen wir es und schenken unser Vertrauen Jesus Christus: Qui audet adipiscitur – wer wagt, gewinnt“ schloss er seine Ausführungen.
Glaube solle nicht auf Sand, sondern auf Felsen gebaut sein. Dies sei anstrengender aber dauerhafter und lohnenswerter, erklärte Priester Benjamin Schäfer in seinem Predigtbeitrag.
Der Glaube sei ein Schatz, der bewacht werden müsse, was bisher die Eltern übernommen haben. Nun sei die Konfirmandin selbst dafür verantwortlich, stellte Priester Hannes Börstler fest.
Nach Vaterunsergebet und Sündenvergebung las die Konfirmandenlehrerin den Brief von Stammapostel Jean-Luc Schneider vor, den dieser an alle Konfirmandinnen und Konfirmanden weltweit geschrieben hatte.
In seinen persönlichen Worten an die Konfirmandin erwähnte Priester Schäfer, dass Jara „Frühling“ oder „der kleine Schmetterling“ bedeute. Er machte ihr Mut, im Leben den Glauben zu nehmen und damit in eine andere Perspektive mit Jesus Christus zu fliegen. Er bat sie um ihr „ja“ zum neuapostolischen Glauben und ihr Gelübde und segnete sie.