Rund 150 Mitglieder des Kirchenbezirks trafen sich am Sonntagnachmittag, 14. April 2024 zu einem „niedrigschwelligen“ Bezirkstreffen in der KlimaArena Sinsheim, um sich über Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu informieren und ganz nebenbei noch ein wenig Gemeinschaft zu pflegen.
„Erlebe, was du tun kannst!“ – dazu fordert die KlimaArena auf. Auf rund 1.400 Quadratmetern im Innen- und 13.000 Quadratmetern Außengelände regen spannende Ausstellungen, Animationen und Mitmachstationen zum reflektierenden Nachdenken über das eigene Verhalten im Alltag an. Die Schwerpunkte liegen auf Informationen zu den Grundlagen des Klimawandels, Wohnen und Energie, Lebensstil und Konsum sowie Mobilität. Träger der KlimaArena ist die Klimastiftung für Bürger, 2014 von der Dietmar-Hopp-Stiftung gGmbH gegründet.
Silke Sauer, Gemeindehelferin der Gemeinde Heidelberg-Werderstraße und Mitarbeiterin der KlimaArena, hatte die Kontakte hergestellt. Im Außenbereich standen Biertischgarnituren für eine gemütliche Kaffeerunde mit mitgebrachten Leckereien bereit. Der große Spielplatz mit Klettergerüst und E-Kartbahn zog die Kinder an. Die interessierte Gruppe, die für die Führung um 16:00 Uhr bereitstand, war so groß, dass sie kurzerhand in zwei Gruppen geteilt wurde. Anschaulich und interaktiv ging es nun um den CO2-Fußabdruck, Filtertechnologie, Kipppunkte im Klimasystem, Polkappenschmelze und vieles mehr.
Gleich im Anschluss bestand die Möglichkeit zum Besuch des „Gletscherkinos“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten fiktiv ins Jahr 2.100 und besichtigten das Amazonasgebiet – einst grüne Lunge der Erde und nun versteppt. Der Meeresspiegel war ebenfalls um viele Meter gestiegen, sodass ganze küstennahe Städte unter Wasser standen. Nach einem interaktiven Spiel kehrten die Besucherinnen und Besucher – nachdenklich geworden - wieder in die Jetztzeit zurück.
Als der Gong auf die abendliche Schließung der KlimaArena aufmerksam machte, verkündete eine freundliche Stimme, dass das nicht für die Besucherinnen und Besucher aus der neuapostolischen Kirche gelte. So versammelten sich noch kleine Grüppchen zum gemütlichen Plausch im Außenbereich, bis schließlich gegen 19:00 Uhr auch die Letzten den Heimweg in den lauen Frühlingsabend antraten.