Bei strahlendem Sonnenschein strömten Gottesdienstteilnehmer aus den Gemeinden Bammental, Eschelbronn, Neckargemünd-Mückenloch und Neckarsteinach-Darsberg am Sonntag, 25. Juni 2023 in die Kirche Bammental. Im Gottesdienst mit Apostel Martin Rheinberger empfingen drei kleine Kinder das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
„Viele Menschen können viele Sachen, aber eine Blume können sie nicht machen. Das kann nur Gott allein“ (Margret Birkenfeld) sangen Kinder aus den vier Gemeinden zu Beginn des Predigtteils, was Apostel Rheinberger spontan dazu bewegte, festzustellen: „Der die Sonne gemacht hat, das ist mein himmlischer Vater – Abba, lieber Vater.“ Die Vorbereitungszeit auf den Gottesdienst für Entschlafene am kommenden Sonntag verglich er mit der Adventszeit, in der man sich auf das bevorstehende Fest einstimme und bat darum, für alle in der jenseitigen Welt zu beten, die Gott in ihrem Leben nicht kennenlernen konnten.
Römer 4,4-5
„Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern weil er ihm zusteht. Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, aber an den glaubt, der den Gottlosen gerecht macht, dem wird sein gerechnet zur Gerechtigkeit.“ – Römer 4,4-5 war Predigtgrundlage. Apostel Rheinberger erläuterte, dass Gott sowohl Glaube als auch Werke honoriere, aber beides zusammengehöre und erst so zum Wesen werden könne. War bei Petrus, als er dem übers Wasser laufenden Jesus zurief, er solle ihn rufen, der Glauben an erster Stelle gestanden, dem die Tat folgte, begann die Begegnung Jesu mit der Frau am Jakobsbrunnen mit der Tat, während sich der Glaube erst aus dem Gespräch heraus entwickelte. Sicher sei der barmherzige Samariter am Morgen nicht mit dem Vorsatz erwacht, eine gute Tat zu tun, sondern von seinem Wesen dazu getrieben worden zu helfen, als es notwendig wurde.
Die Werke, ohne die der Glaube tot sei (nach Jakobus 2), aus Liebe zu tun und wie Jesus zu dienen, dazu ermahnte Priester Christian Haas, stellvertretender Vorsteher der Gemeinde Neckarbischofsheim in seinem Predigtbeitrag. Für die Mitmenschen im Gebet einzustehen und Chancen richtig anzupacken, riet Priester Thorsten Elfner.
Den Glauben zusammen mit den daraus resultierenden Werken zum Wesen werden zu lassen, empfahl Apostel Rheinberger auch den drei Elternpaaren vor der Spendung des Sakraments der heiligen Versiegelung.
Nach dem Gottesdienst stand Apostel Rheinberger für persönliche Begegnungen zuerst im Foyer und später in den hinteren Räumen sowie im Garten der Kirche zur Verfügung, wo Getränke und ein Fingerfoodbuffet bereitstanden.