Im Gottesdienst am Sonntag, 9. November 2025 in der Kirche Bammental empfing ein kleines Mädchen das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.
„Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“
Matthäus 25,40 war Predigtgrundlage. Jesus beschrieb seinen Zuhörern, dass sie ihn hungrig, durstig, als Fremden, nackt, krank und im Gefängnis gesehen und ihm jeweils geholfen haben. Alle hätten ihr Gedächtnis angestrengt und nachgefragt: „Herr, wir können uns gar nicht erinnern, dass wir dir Essen, Trinken oder Kleidung gegeben haben, oder dich besucht oder dich in unser Haus aufgenommen haben. Sag uns, wann soll das gewesen sein? Wann haben wir dir gedient?“, ließ Hirte Achim Beck die Bibelstelle lebendig werden. Jesus zählte verschiedene alltägliche, unspektakuläre Dinge auf, die die Angesprochenen zwar getan hatten, ihnen aber dabei nicht bewusst gewesen war, das dem Herrn getan zu haben. Die Lösung gebe Jesus im vorgelesenen Bibelwort: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Das sei von Jesus nicht symbolisch gemeint, sondern die Möglichkeit, dem Herrn zu begegnen, indem dem Nächsten beigestanden und Gutes getan werde.
Taufe
In der Ansprache zur Heiligen Wassertaufe erwähnte Hirte Beck das historische Datum 9. November, an dem sich der Berliner Mauerfall zum 36. Mal jähre. Auch durch das Sakrament der Heiligen Wassertaufe falle eine Mauer, die des Getrenntseins von Gott. Elea, der Name des kleinen Mädchens, bedeute auch „Gott ist mein Licht“. Hirte Beck wünschte der jungen Christin und ihren Eltern, dieses göttliche Licht immer erleben zu dürfen.