Im Gottesdienst am Sonntag, 28. September 2025 empfing der kleine Fynn in der Kirche Bammental das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.
Als Predigtgrundlage hatte Hirte Achim Beck Johannes 3,16 gewählt:
„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“
Gott habe ursprünglich geplant, dass die Menschen ständig bei ihm seien. Durch deren Sündenfall sei eine Kluft entstanden und die Menschen in Gottferne geraten. Danach habe Gott sein Vorhaben nicht beiseitegeschoben, sondern den Erlösungsplan ersonnen, indem Jesus die Hauptrolle spiele. So sehr liebe Gott die Menschen, dass er seinen Sohn am Kreuz sterben lasse, erläuterte Hirte Beck die Hintergründe.
Das Bibelwort sei im Gespräch zwischen Nikodemus und Jesus gefallen, beleuchtete Hirte Beck den biblischen Kontext. Nikodemus sei zwar Pharisäer gewesen, habe aber unbedingt mit Jesus sprechen wollen, der ihm sagte: „Wahrlich ich sage dir: Wenn jemand nicht geboren wird aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.“ (Johannes 3,5) Auch der Täufling werde heute den ersten Schritt zu einem Näheverhältnis zu Gott gehen dürfen. Jesus sei auch aus Liebe zum Täufling gestorben, dessen Glaube dazu Voraussetzung ist. Aktuell sei der Glaube der Eltern notwendig, bis ihr Sohn diese Verantwortung übernehmen könne.