Der Gottesdienst am Mittwochabend, 4. Dezember 2024 war als „Lichtergottesdienst“ angekündigt. Um das Bibelwort wirkungsvoll in Szene zu setzen, hatte die Gemeinde Bammental kurzerhand während des Predigtteils auf die klassische Beleuchtung verzichtet.
„Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“
Jesaja 9,1 war Predigtgrundlage. Passend dazu erlosch nach dem Lied des gemischten Chores die gewohnte Beleuchtung und die Kirche wurde von rund 100 Kerzen und flackernden Teelichtern illuminiert. Hirte Achim Beck machte deutlich, dass Jesus mit seiner Geburt das Licht zu den Menschen gebracht habe, die Finsternis in der Macht des Bösen zwar immer noch vorhanden sei, aber dort, wo man sich an das Licht des Herrn halte, es hell in die Finsternis hineinscheine. Dieses Licht könne Einsamkeit in Lebensfreude, Traurigkeit in Fröhlichkeit und Hoffnungslosigkeit in Glück verwandeln.
Über das Licht in Jesus Christus freute sich Priester Simon Lautner in seinem Predigtbeitrag und forderte dazu auf, es durch entsprechendes Verhalten nach draußen strahlen zu lassen, warnte aber auch gleichzeitig vor den Irrlichtern Satans.
Dass Kerzen nicht nur leuchten können, sondern auch Wärme abgeben, verspürten alle gegen Ende des Gottesdienstes und traten mit wohltuenden Eindrücken den Heimweg an.