„Anbetung will ich, Herr, dir bringen“ (CB 133) - Mit seinem ersten Lied stimmte der gemischte Chor der Gemeinden Bammental und Eschelbronn die Gottesdienstbesucherinnen und –besucher aus nah und fern in der Kirche Eschelbronn ein. Im Gottesdienst am Sonntag, 25. August 2024 fand auch eine Taufe statt.
„So wie ich bin, komm ich zu dir“ (Hoppe/Rink) – das Bekenntnis im Chorlied zu Beginn des Predigtteils bestätigte Bezirksälteste Gerd Merkel. Vieles habe in der zurückliegenden Zeit geklappt, manches nicht – jeder komme aus den unterschiedlichsten Verhältnissen und werde genauso angenommen. Dem gängigen „Wie du mir, so ich dir“ setzte der Bezirksälteste Worte von Stammapostel Jean-Luc Schneider entgegen: „Wie Gott mir, so ich dir!“
„Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden“
Johannes 10,9 war Predigtgrundlage. Bezirksälteste Merkel erklärte besonders den zahlreichen Kindern in der ersten Reihe, wie zu biblischer Zeit die Schafe mehrerer Herden abends in einen umzäunten und bewachten Platz getrieben wurden. Morgens seien die jeweiligen Hirten zurückgekommen, die Schafe erkannten ihre Hirten an deren Stimme und folgten ihnen. Jesus habe Bilder aus dem täglichen Leben verwendet, um seine Botschaften verständlich zu machen. Jesus sei die Tür zum ewigen Heil durch seine Menschwerdung, den unschuldigen Opfertod und die anschließende Auferstehung. Er sprach verschiedene Türen an:
„Jesus ist die Tür unseres Lebens“ fasste der Bezirksälteste zusammen.
Sich in schweren Zeiten bewusst machen, was Gott schon Gutes gegeben habe, unterstrich Hirte Achim Beck die „Tür des Vertrauens“ in seinem Predigtbeitrag.
Manche Türen öffnen sich wie von selbst mittels einer Lichtschranke, erklärte Priester Niclas Dörsam. Jesus Christus sei Türöffner und breite seine Hände weit aus, um Gnade zu verschenken.
Taufe
„Gottes Liebe ist so wunderbar“ (Sommerland/Glück) sangen die Kinder mit großen Bewegungen, bevor die kleine Familie im sakramentalen Teil des Gottesdienstes an den Altar trat. Bezirksälteste Merkel erwähnte, dass der kleine Täufling nun einer der 2,5 Mrd. Christen weltweit werde, während die Eltern für ihre Kinder Hirten und Tür zugleich seien.
Geburtstagsständchen
Nach Beendigung des Gottesdienstes formierte sich ein adhoc-Männerchor, um dem 88jährigen Uropa ein Geburtstagsständchen zu singen. „Von meinen Sorgen, meinen Bitten allen, bring ich die eine heute vor dich hin: o, lass mich nicht aus deiner Gnade fallen“ (Ludwig Frank). Tief berührt bedankte sich der Jubilar, der in seiner aktiven Zeit unter anderem selbst Männerchordirigent war.
Gemeindefest
Während die Taufeltern Glückwünsche entgegennahmen, wurden im Garten der Kirche flink Biertischgarnituren aufgeschlagen, die Fritteuse und der Grill angeheizt. Dicht an dicht standen die mitgebrachten Salate und Kuchen bereit und schufen die Grundlage für ein geselliges Sommerfest der beiden Gemeinden und der Taufgäste aus nah und fern.