„Gott des Himmels und der Erden“ (GB 145) sangen die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher aus den Gemeinden Buchen, Eberbach, Michelstadt und Mosbach am Mittwoch, 28. Januar 2026 zu Beginn des Abendgottesdienstes mit Bischof Jörg Vester in der Kirche Buchen.
„Ich glaube an den Vater“ (CB 181) – das Lied des gemischten Chores inspirierte Bischof Vester zu betonen, dass der Glaube an Gott, den Vater, seinen Sohn und den Heiligen Geist alle Christen weltweit verbinde. „Wie oft habe ich heute schon an das Glaubensziel, die Wiederkunft Jesu gedacht“ fragte er sich und erinnerte an den Hinweis von Stammapostel Jean-Luc Schneider in seiner Neujahrsansprache, sich verstärkt mit dem Glaubensbekenntnis zu beschäftigen
„Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.“
Auch in der Predigtgrundlage Hebräer 11,3 stehe der Glaube im Mittelpunkt, stellte Bischof Vester fest. Dass Gott sichtbare und unsichtbare Schöpfung aus nichts erschaffen habe, könne durch Glauben erkannt werden. Alles, was von weisen Menschen erforscht worden sei, sei bereits in der Schöpfung vorhanden gewesen. Gleichzeitig sei es Gott, dem Vater nicht egal, wie es dem Einzelnen gehe, erläuterte der Bischof anhand des Gleichnisses vom verlorenen Sohn, wo der Vater den zurückkehrenden Sohn von Ferne sah und ihm entgegen ging. Gott sorge für Errettung und Erlösung und schenke damit die Fähigkeit, souverän mit den Dingen umgehen zu können, die Angst machen. Die Unvollkommenheit der Menschen hindere Gott nicht daran, sein Werk zu vollenden.
Glaube lasse zu einem neuen Menschen werden und gebe Kraft, zu vergeben, den Nächsten wie Jesu zu lieben und zu vertrauen, ergänzte Priester Philipp Eiermann, Vorsteher der Gemeinde Eberbach in seinem Predigtbeitrag.