Seit Sonntag, 30. März 2025 ist die Passion Jesu mit dem ökumenischen Kreuzweg am Eberbacher Ohrsberg wieder erlebbar.
Die vier christlichen Kirchen Eberbachs, Kindergärten oder Bibelgesprächsgruppen gestalteten jeweils eine der 14 Stationen – in diesem Jahr anhand der Schilderungen des Markusevangeliums.
In der Steinmetzwerkstatt von Priester Georg Hildebrand trafen sich am Samstag, 22. März 2025 Mitglieder der neuapostolischen Kirchengemeinde Eberbach, um das Kreuz der Station 6 zu kreieren. „Verrat und Gefangennahme“ nach Markus 14,43-50 waren in Szene zu setzen. Ein roter Mund symbolisierte den Judaskuss, ein Römerhelm an der Spitze des Kreuzes die römische Besatzungsmacht, ein Schwert und ein Silikon-Ohr das abgeschlagene Ohr des Dieners des Hohepriesters.
Am Samstag, 29. März 2025 war geschäftiges Treiben am Ohrsberg, bis alle Stationen aufgebaut waren. Seit Sonntag, 30. März 2025 lädt der Kreuzweg mit seinen unterschiedlichen Kunstwerken zum Nachdenken ein. Er beginnt am Eberbacher Friedhof und ist noch bis einschließlich 26. April 2025 zusehen.