Ein Instrumentalensemble und der gemischte Chor der Gemeinden Heidelberg-Rohrbach, Heidelberg-Werderstraße, Heidelberg-Wieblingen, Schriesheim und Wilhelmsfeld musizierten am Donnerstagabend, 29. Oktober 2026 vor dem Gottesdienst mit Apostel Daniel Habich in der Kirche Heidelberg-Wieblingen.
Neben Anbetung, Lobpreis, Dank und Fürbitte bat der Apostel Gott in seinem ersten Gebet „Lass uns die Menschen und Dinge so sehen, wie du sie siehst“.
„Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.“
Römer 8,25 war Predigtgrundlage. „Wie kann man hoffen, was man nicht sieht?“ ergründete Apostel Habich das Bibelwort und resümierte, dass der Glaube zur Zuversicht führe und der Blick aufs Glaubensziel Licht schaffe, die Gegenwart anders erscheinen lasse und göttliche Geduld bewirke. Dazu führte er Noah an, der die Anstrengung des Archebaus vollbracht hatte, ohne zuvor eine Sintflut gekannt zu haben oder Abraham, der gehorsam auf Gottes Geheiß seine Komfortzone verließ und ging, wo er nicht wusste, wo es hingeht.
An die zahlreichen Kinder in den ersten Reihen gewandt, versicherte der Apostel, dass Jesus bei jeder Klassenarbeit zwar nicht gesehen werden könne, aber trotzdem daneben sitze. Allein der Glaube, er sei sichtbar da, schaffe göttliche Geduld und lasse gestärkter und optimistischer werden.
Geduld als Frucht des Geistes und des Glaubens, beschrieb Bezirksvorsteher Priester Mathias Gramlich in seinem Predigtbeitrag. Er motivierte, Geduld in den Alltag mitzunehmen, um aufmerksamer mit Mitmenschen umzugehen.
„Bist du dankbar, dass Gott die Geduld noch nicht verloren hat?“ leitete Apostel Habich zum sakramentalen Teil des Gottesdienstes über.
Nach Gebet und Segen setzten die Kinder mit dem irischen Segenslied zusammen mit dem Chor den musikalischen Schlusspunkt: „Möge die Straße uns zusammen führen...und bis wir uns wiedersehn, halte Gott dich fest in seiner Hand“