Alljährlich lädt die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Mosbach (ACK) zum ökumenischen Gottesdienst am „Tag der Schöpfung“ ein. In diesem Jahr fand er am Sonntagabend, 6. September 2026 im ökumenischen Zentrum, Mosbach-Neckarelz statt.
Nach Begrüßung und liturgischer Eröffnung wurden Auszüge aus Psalm 104 vorgetragen, einem Lobpreis auf die Werke Gottes in der Schöpfung. Im Hinblick auf Klimawandel und damit verbundene Folgen wie Artenschwund oder Naturkatastrophen folgten etlichen Bitten um Gottes Erbarmen für Natur und Schöpfung.
„Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ Hiob 38,18 war Motto des diesjährigen Tages der Schöpfung. Pfarrerin Simone Hankel von der evangelischen Kirche stellte in ihrer Predigt fest, dass Gott Hiobs verzweifelte Fragen und Anklagen mit Gegenfragen beantwortete und ihm damit unmissverständlich klarmachte, dass er, Gott in seiner Allmacht Schöpfer Himmels und der Erde sei und die Menschen seine Geschöpfe – auch Hiob selbst. Mit dieser Einstellung konnte sich Hiob wieder unter den Willen Gottes beugen und seine Hilfe erfahren. Vielleicht können sich die Christen daran ein Beispiel nehmen.
Die Band „Old Bones“, die für die musikalische Umrahmung sorgte, intonierte das Lied „Eine Handvoll Erde“ (God for You(th) 629,1-3). Daran schloss sich das gemeinsam gesprochene nizänische Glaubensbekenntnis an.
Fürbitten lasen Diakon Markus Vogl von der katholischen Kirche und Anette Kast von der neuapostolischen Kirche im Wechsel. Das „Vater unser“-Gebet, ein Segen und das gemeinsam gesungene Lied: „Weißt du wie viel Sternlein stehen…“ bildeten den Schluss des Gottesdienstes.
Nach der Kollekte, die für die Katastrophenhilfe bestimmt war, lud die Vorsitzende der ACK Mosbach, Pfarrerin Heike Bährle von der evangelischen Kirche alle Anwesenden zu einem kleinen Imbiss ein.