Neben den Kindern aus dem gesamten Kirchenbezirk, ihrer jeweiligen Begleitung und der Gemeinde Eberbach waren auch Vertreterinnen und Vertreter der benachbarten Krippe und des Kindergartens zum Familiengottesdienst am Sonntag, 8. März 2026 in die Kirche Eberbach gekommen. Sie freuten sich über Spenden von human aktiv, die nach dem Gottesdienst überreicht wurden.
Ab 10:15 Uhr probten die Kinder die Lieder für den Gottesdienst während in der Küche Kaffee gekocht und alles fürs anschließende Beisammensein hergerichtet wurde.
„Ein Licht geht uns auf“ (KLB 39) schmetterten die Kinder begleitet von Gitarre und Cajon, nachdem Bezirksevangelist Ralf Kneisel sein erstes Gebet gesprochen und einen Teil aus Johannes 13,1 gelesen hatte:
„Wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende.“
Was „Passionszeit“ bedeute, fragte Bezirksevangelist Kneisel die Kinder, die sofort „Fastenzeit“ antworteten. Man könne auf Essen und Trinken oder auch liebgewonnene Gewohnheiten verzichten. „Mehr mit Gott zu tun haben und weniger zocken“ brachte es Paul auf den Punkt. Jesus habe auch auf vieles verzichtet und sei sogar aus Liebe für die Menschen gestorben, stellte Bezirksevangelist Kneisel den biblischen Zusammenhang her. Er beleuchtete den Palmsonntag, an dem die jubelnden Menschen große Erwartungen an Jesus hatten, die nicht erfüllt werden konnten.
Das innige Gebet von Jesus im Garten Gethsemane übersetzte Priester Philipp Eiermann in seinem Predigtbeitrag in kindgerechte Sprache. Aus großer Liebe habe Jesus den Opfertod auf sich genommen, aus dessen Vermächtnis heute noch Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl gefeiert werden könne.
Die mit Ostern und der Auferstehung Jesu verbundene Hoffnung beschrieb Priester Georg Hildebrand. Jesus habe jeden einzelnen bereits vor dessen Geburt gekannt und liebe jeden einzelnen. Er fasste zusammen „Ostern ist der Tag, an dem der Tod starb“.
„Was bei den Menschen unmöglich ist“ (Dirk Pfau) war die gesungene Bestätigung der Kinder, bevor Bezirksevangelist Kneisel dazu aufforderte, sich in der Fastenzeit darauf zu besinnen, was im Leben wirklich wichtig ist und zum sakramentalen Teil des Gottesdienstes überleitete.
Beim Schlusslied der Kinder „Vom Anfang bis zum Ende hält Gott seine Hände“ (Daniel Kalauch) stimmten schließlich alle Anwesenden mit ein und quittierten mit herzlichem Applaus.
Spenden von human aktiv an die Krippe Schafwiesenweg und den Kindergarten Regenbogen
Priester Eiermann, Vorsteher der Gemeinde Eberbach berichtete vom 125jährigen Gemeindejubiläum im vergangenen Jahr verbunden mit dem Wunsch, Gutes zu tun und begrüßte die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Einrichtungen.
Leah Licht von der Krippe Schafwiesenweg bedankte sich herzlich für die Spende über 2.000 Euro von human aktiv, dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschlang und die Wertschätzung frühkindlicher Bildung der Kinder im Alter von sechs Monaten bis zum Kindergartenalter. Sie erwähnte auch die gute Zusammenarbeit mit dem Kindergarten trotz unterschiedlicher Träger.
Christoph Werrmann, Leiter des evangelischen Kindergartens Regenbogen, freute sich über die neuen Räume, die noch nicht ganz komplett seien. So soll in der gemeinsam mit der Krippe genutzten Turnhalle eine fachgerecht installierte Sprossenwand angeschafft werden. Als sichtbares Dankeschön für die Spende über 2.000 Euro von human aktiv hatten die Kindergartenkinder ein Dankeschön-Plakat gestaltet, das bereits während des Gottesdienstes den Altar zierte. Auch Pfarrerin Anja Kaltenbacher bedankte sich herzlich als Vertreterin der evangelischen Kirchengemeinde und hatte für alle Merci-Schokolade mitgebracht.
Nach dem Erinnerungsfoto mit vielen Kindern und den beiden Spendenschecks, einem letzten Lied des Kinderchores und viel Applaus stürmten die Kinder das vorbereitete Buffet und eroberten spielerisch das weitläufige Kirchengelände, während die Erwachsenen bei einer Tasse Kaffee noch viele schöne Gespräche führten.