Die beiden eng miteinander verbundenen Gemeinden Haßmersheim aus dem Kirchenbezirk Heidelberg und Pliezhausen aus dem Kirchenbezirk Reutlingen unternahmen am Samstag, 26. Juli 2025 einen gemeinsamen Ausflug ins Hohenlohische.
Treffpunkt für die Reiseteilnehmerinnen und -teilnehmer aus Haßmersheim war um 8:30 Uhr, während der Reisebus in Pliezhausen schon wesentlich früher Richtung Schwäbisch Hall startete.
Schwäbisch Hall
In Schwäbisch Hall angekommen wurden am Busparkplatz frische Brezeln und Getränke angeboten. Eine schöne Gelegenheit für ein herzliches Wiedersehen und geselliges Miteinander der beiden befreundeten Gemeinden. Dann erkundeten die Teilnehmenden in kleinen Gruppen die Stadt.
Schwäbisch Hall ist eine malerische Stadt in Baden-Württemberg, bekannt für ihre gut erhaltene Altstadt mit Fachwerkhäusern, steilen Treppen und engen Gassen. Besonders sehenswert ist der Marktplatz mit der imposanten Treppe zur St. Michaelskirche sowie das barocke Rathaus. Die Stadt liegt idyllisch am Kocher und bietet eine bunte Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur.
Während einige durch die Altstadt bummelten, den großen Jakobimarkt mit seinen über 100 Krämermarktständen besuchten oder kleine Einkäufe erledigten, zog es andere in die renommierte Kunsthalle Würth. Besonders beeindruckte dort die Sonderausstellung zum Thema „Hologramme“. Viele nutzten die Zeit auch für eine entspannte Pause in einem der gemütlichen Cafés. Um 11 Uhr schloss sich eine Stadtführung durch die historische Altstadt an, die viele interessante Einblicke in die Geschichte und Architektur Schwäbisch Halls bot.
Hohenloher Freilichtmuseum
Gegen 13:30 Uhr steuerten die beiden Reisebusse das nahegelegene Hohenloher Freilichtmuseum in Wackershofen an. Ein besonderes Highlight war die Sonderausstellung „1947 – Ein Dorf in der Nachkriegszeit“, die bei vielen einen bleibenden Eindruck hinterließ. Die Besucherinnen und Besucher erlebten an diesem Tag das Leben und Arbeiten vergangener Jahrhunderte hautnah. Mitmachaktionen, Vorführungen alter Handwerkskünste, historische Kleidung und traditionelle Speisen ließen Geschichte lebendig werden. Über 70 originalgetreu eingerichtete Gebäude aus der Region Hohenlohe-Franken boten eine authentische Kulisse für diese besondere Reise in die Vergangenheit. Auch ein wenig Regen konnte der Stimmung nichts anhaben.
Schlusseinkehr
Der Abschluss des erlebnisreichen Tages fand im „Blockhaus Seeger“ in Abstatt statt. Das Blockbohlen-Restaurant ist ein großes, stilvolles kanadisches Blockhaus mit sichtbaren dicken Holzstämmen. Hier ließen die beiden Gemeinden den gemeinsamen Tag bei hausgemachten schwäbischen Spezialitäten in gemütlicher Atmosphäre ausklingen. Anschließend traten die Busse mit den gemeindeeigenen Fahrern wieder die Heimreise an – jeweils in die entgegengesetzte Richtung.