„Kehr ein, o Herr, kehr ein“ (GB 134) lud der gemischte Chor der Gemeinden Buchen, Haßmersheim und Mosbach am Mittwoch, 11. September 2024 ein. Apostel Martin Rheinberger feierte den Abendgottesdienst in der Kirche Mosbach.
Das sei eine gute Einstellung, kommentierte Apostel Rheinberger den Refrain „Alles Herr bist du!“ des vorgetragenen Liedes „Stern, auf den ich schaue“ (GB 371) und räumte ein, vielleicht bis es mal wieder eng werde und das Leben nicht nach Wunsch verlaufe.
Da sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und täglich sammeln, was es für den Tag bedarf, dass ich’s prüfe, ob es in meinem Gesetz wandle oder nicht.
2. Mose 16,4 war Predigtgrundlage. Apostel Rheinberger fragte, wer nun tatsächlich das Volk Israel durch die Wüste geführt habe: Mose oder Gott selbst. Mose sei nur der Wolken- und Feuersäule gefolgt, mit der Gott selbst sein Volk geführt habe. Ähnlich sei es in der Kirche, wo der Heilige Geist zum Ziel führe, egal, wer gerade am Altar stehe. Während der Wüstenwanderung habe Gott selbst sein Volk mit Brot vom Himmel herab versorgt, das aber noch gesammelt und verarbeitet werden musste. Der Apostel erinnerte an die Dankbarkeit für Nahrung und das Dankgebet fürs Essen. War der Sabbat der Gedenktag der Herausführung in die Freiheit, sei der Sonntag Gedenktag der Auferstehung Jesu und damit ein Fest der Freiheit über die Sünde. Dazu zitierte er Worte Jesu: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist.“ (Johannes 6,51)
„Ist der Glaube Teil von uns? An jeden Tag?“- diese Frage stellte Bezirksevangelist Ralf Kneisel in seinem Predigtbeitrag und machte bewusst, dass Gott immer da ist, stärkt und hilft.
Nach dem sakramentalen Teil, einem abschließenden Gebet und dem Segen setzte der gemischte Chor den musikalischen Schlusspunkt „Der Tag, mein Gott ist nun vergangen“ (GB 325)