Den Gottesdienst am 2. Adventssonntag, 10. Dezember 2023 in der Kirche Heidelberg-Wieblingen gestalteten die Kinder zur Freude der ganzen Gemeinde mit vollem Engagement.
Bereits ab 9:00 Uhr probten sie zum letzten Mal ihre Lieder, steckten die Liedtafeln auf, richteten den Altar, schlugen Gesangbücher auf und begrüßten die eintreffenden Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer. Kurz vor Gottesdienstbeginn spielte Emily ein Lied auf dem Klavier und eines auf ihrer Blockflöte.
„Macht hoch die Tür“ - die ganze Gemeinde stimmte in den Adventschoral zu Beginn des Gottesdienstes mit Priester Manuel Mauritz ein. Zu ihrem ersten Musikbeitrag trugen die Kinder Lichter zum Altar und sangen „Tragt in die Welt nun ein Licht“ (Wolfgang Longardt *1930). Priester Mauritz bezeichnete Kerzenlicht als Symbol der Behaglichkeit und erklärte, dass der Predigtteil etwas einfacher gestaltet werde, damit es jeder – auch die Kinder – verstehen könne.
Johannes 1,5
„Und das Licht scheint in die Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen.“ Johannes 1,5 war Predigtgrundlage. Priester Mauritz erinnerte an die Worte Gottes „Es werde Licht“ während seiner Schöpfung und erklärte, dass das komplette Ökosystem auf Licht aufgebaut sei. Ohne Licht können keine Farben wahrgenommen werden. Er bat Lisa, Johannes 1,1-5 zu lesen.
Die Finsternis beschrieb Priester Mauritz als kalt, weil das wärmende Licht fehle und böse, weil Gefahren nicht erkannt werden können. Sie sei durch Sünden verursacht. Jesus als das Licht der Welt habe Hoffnung, Kraft und Liebe gegeben. Licht nehme Angst und sei ein Grund zu feiern. Dazu lasen Emily und Joshua Jesaja 60,1-3.
Priester Mauritz verglich den Docht einer Kerze mit dem Glauben und das Wachs der Kerze mit Ausdauer und Beharrlichkeit und forderte dazu auf, das Licht weiterzutragen und andere anzuzünden.
Jesus als das Licht habe die Finsternis der Gottferne erhellt, ergänzte Diakon Jochen Karrer in seinem Predigtbeitrag.
Nach dem sakramentalen Teil des Gottesdienstes und dem Schlusssegen setzten die Kinder mit „Wenn der Heiland“ (GB 407) den musikalischen Schlusspunkt und erhielten kräftigen Applaus.
Auch die Ansagen stemmten die Kinder im Team und luden anschließend die ganze Gemeinde zu Kinderpunsch und Kuchen ein.