Dass Musik Völker verbindet bewies das Friedenskonzert mit interreligiösem Friedensgebet am Sonntag, 17. Mai 2026 auf dem Mosbacher Marktplatz zum Abschluss der Partnerschaftstage.
Delegationen aus Château-Thierry (Frankreich), Finike (Türkei), Lymington (Großbritannien), Pesthidegkut (Ungarn), Pößneck (Thüringen) und Rosolina (Italien) waren von Donnerstag, 14. Mai bis Sonntag, 17. Mai 2026 zu Gast in ihrer Partnerstadt Mosbach. Die Musiker unter den Gästen hatten ihre Instrumente mitgebracht und Yves Pichard, der Dirigent der Blaskapelle aus Château Thierry hatte Lieder für das Friedenskonzert am Sonntag arrangiert.
Zwischen den Musikbeiträgen sprachen Vertreter der evangelischen, katholischen und neuapostolischen Kirche sowie der DITIB- und der Ahmadiyya-Gemeinde Gebete für den Frieden. Den Part der neuapostolischen Kirche hatte Evangelist i. R. Herbert Fröscher übernommen. Konfessions- und religionsübergreifend kam zum Ausdruck, dass Friede nur mit Mitgefühl, Barmherzigkeit, Respekt, Liebe, Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Wertschätzung gegenüber dem Nächsten, sich selbst und Gott möglich werden kann. Das gemeinsam vorgetragene „Dona nobis pacem“ (Gib uns Frieden) einte die Menschen auf dem Mosbacher Marktplatz bestätigt vom vollen Geläut der Mosbacher Stiftskirche.