Fröhliches Kinderlachen erfüllte am Sonntag, 15. Februar 2026 die Kirche Heidelberg-Wieblingen. Die Kinder des Kirchenbezirks hatten sich zusammen mit ihrer Begleitung und der Gemeinde Heidelberg-Wieblingen versammelt.
Ab 10:15 Uhr folgten die Kinder motiviert den beiden Dirigentinnen beim Einsingen, imitierten Wassertropfen, streckten und lockerten sich, bevor die Lieder für den Gottesdienst geprobt wurden.
„Gott ist die Liebe“ (GB 234) – das gemeinsam gesungene Lied eröffnete den Gottesdienst, der kindgerecht mit PowerPoint-Folien visualisiert wurde.
„Wenn ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und Mangel hat an täglicher Nahrung und jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat – was hilft ihnen das?“
Jakobus 2,15-16 war Predigtgrundlage. Zum besseren Verständnis las Nikolas die Bibelstelle noch einmal aus der Gute-Nachricht-Bibel. Priester Manuel Mauritz fragte bei den Kindern nach, wie man reagieren könne, worauf sie konkrete Empfehlungen zur Hilfe anstatt guter Wünsche gaben.
Priester Mauritz verglich den Glauben mit einem Baum, der aus einem kleinen Setzling entstanden sei, dessen Stamm, seine Krone und seine Wurzeln im Laufe der Jahre gewachsen seien und der schließlich Frucht bringen könne. Der Glaube mit starken Wurzeln gebe Sicherheit, Mut und Stärke – auch wenn es mal nicht gut laufe. Glaube sei nicht nur etwas für sonntags. Gott habe jeden lieb, wie er ist. Von dieser Liebe gelte es, anderen abzugeben und wie Mama und Papa in Liebe etwas mehr zu tun. „Manchmal bist du das Werkzeug, um dem Nächsten zu helfen“ stellte Priester Mauritz fest.
Das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter veranschaulichte Priester David Schäfer, Vorsteher der Gemeinde Eschelbronn in seinem Predigtbeitrag. Er fragte die Kinder, was sie machen, wenn jemand auf dem Schulhof gehänselt werde. Sein Fazit lautete: „Ich helfe jemandem, dem es nicht so gut geht – selbst, wenn es uncool ist.“
„Wo zwei oder drei“ (Kommunität Gnadenthal) – mit dem Kanon leiteten die Kinder den sakramentalen Teil des Gottesdienstes ein und setzten mit „Hast du heute schon danke gesagt“ den überzeugten musikalischen Schlusspunkt des Gottesdienstes.
Im Nebenraum war alles für ein gemütliches gemeindeübergreifendes Beisammensein vorbereitet, während im Mutter-Kind-Raum spiegelverkehrt nach Leonardo da Vinci gezeichnet werden konnte.