In der mit bunten Gartenblumen geschmückten Kirche Heidelberg-Wieblingen hatten sich am Samstagnachmittag, 13. September 2025 viele Hochzeitsgäste, Freunde und Bekannte eingefunden, um den Traugottesdienst von Andrea und Frieder Helm mitzuerleben.
Zu feierlicher Orgelmusik schritt das Brautpaar zum Altar, bevor die Gemeinde „Herr, vor dein Antlitz treten zwei“ (GB 316) anstimmte und Bezirksevangelist Ralf Kneisel den Gottesdienst mit einem Gebet eröffnete. Vom Klaviervortrag „Suchen und Fragen“ (GL 457) inspiriert, analysierte Bezirksevangelist Kneisel, dass jeweils drei Zeilen der Liedverse menschliches Leben beschreiben, während die jeweils vierte mit „So spricht Gott sein Ja“ beginne.
„Sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe höret nimmer auf“
1. Korinther 13,7.8a lautete das Bibelwort für das Brautpaar. Bezirksevangelist Kneisel schilderte, wie er auf seiner Suche nach einem passenden Bibelwort zufällig im Alten Testament im Hohelied hängen geblieben sei, wo die Liebe zweier Menschen in blumiger Sprache im Mittelpunkt stehe. Er beschrieb den Frieden einer unzertrennbaren Liebe und die Gewissheit: „Gott hat uns zusammengeführt – jetzt sind wir für einander da“. Schließlich sei er aufgrund eines Hinweises auf das gewählte Bibelwort gestoßen sei, das er auch noch aus der Hoffnung für alle-Bibel las: „Liebe nimmt alles auf sich, sie verliert nie den Glauben oder die Hoffnung und hält durch bis zum Ende. Die Liebe wird niemals vergehen.“
In seinen persönlichen Worten an das Brautpaar vor dem Altar verriet der Bezirksevangelist, dass sich das Paar gegenseitig die Ringe geschmiedet habe, bat um das „Ja“ zueinander und segnete das Hochzeitspaar. Kanon und Gigue in D-Dur (Johann Pachelbel 1653 – 1706) beschlossen die feierliche Handlung.
Unservatergebet, Schlussgebet und Segen rundeten den Traugottesdienst ab, während die Pianistin mit dem „Hallelujah“ (Leonhard Cohen 1935 – 2016) den musikalischen Schlusspunkt setzte und das glückliche Brautpaar auszog.