„Jesus, bleib in meinem Leben, Weggefährte, bester Freund“ (CB 307) sang der gemischte Chor der Gemeinde Heidelberg-Wieblingen. Im Gottesdienst am Sonntag, 27. Oktober 2024 empfing der kleine Enzo das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.
„So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“
Matthäus 5,16 war Predigtgrundlage. Priester Steffen Ambiel erwähnte die Taufkerze des kleinen Enzo, auf der ein Leuchtturm zu sehen war und schilderte, wie Jesus immer Friede ausgestrahlt habe – auch wenn gerade Unfriede war. Auch wenn Trauer eingekehrt war, habe Jesus Wunder vollbracht. Fühle man sich innerlich wie tot, helfe das Licht eines Lächelns, wieder zum Leben zu erwachen. Sich vom Licht Jesu anstecken lassen, Gutes herausstellen und das Licht nicht unter den Scheffel stellen (nach Matthäus 5,15), dazu forderte Priester Ambiel auf. „Jesus ist für alle gestorben“ schlug er die Brücke zum Gottesdienst für Entschlafene am kommenden Sonntag und erklärte, dass die Taufe Nähe und Beziehung zu Gott aufbaue.
Den Leuchtturm als einzigen Bezugspunkt in stürmischer See, beschrieb Priester Tariq Gennrich in seinem Predigtbeitrag. Gegenseitig zu leuchten und sich dabei auf Jesus auszurichten, riet Priester David Schäfer. Mit der Zusage „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5,7) schloss Priester Ambiel den Predigtteil.
Taufe
Den sakramentalen Teil des Gottesdienstes bereicherten auch die Kinder aus dem Kindergottesdienst. Nach Vaterunsergebet und Sündenvergebung sangen sie „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir“ (Dirk Pfau), bevor Enzo getauft wurde.
Heiliges Abendmahl, Gebet, Segen und viel Musik rundeten den Gottesdienst ab.