Musik erfüllte am Sonntag, 18. Oktober 2026 die Kirche Heidelberg-Werderstraße. Der Familiengottesdienst für die Kinder des Kirchenbezirks mit ihrer jeweiligen Begleitung sowie für die gastgebende Gemeinde wurde vom Kinderchor und vom Orchester des Kirchenbezirks umrahmt. Im Anschluss konnten die Kinder Musikinstrumente kennenlernen und ausprobieren.
Bereits ab 10:15 Uhr probten die Kinder im unteren Raum und die Instrumentalisten im Kirchenschiff, während Eltern und Begleitung noch Zeit für einen Kaffee hatten und Bezirksvorsteher Priester Mathias Gramlich seine Präsentation überprüfte.
Um 11:00 Uhr startete der Gottesdienst. Nach dem Gebet von Priester Gramlich las Luana das an die Wand projizierte Bibelwort 2. Timotheus 1,7 vor:
„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“
„Beten hilft“ (Dirk Pfau) schmetterten die Kinder mit Orchesterbegleitung, bevor Priester Gramlich die Geschichte „Du bist einmalig“ von Max Lucado (*1955) aufgriff. Anhand der Holzfiguren erklärte er, wie sehr Urteile anderer das eigene Selbstbild prägen können, und ermutigte dazu, auf Gottes Liebe zu vertrauen. „Auch du darfst zu Gott kommen!“ bestätigte Priester Gramlich und fragte die Kinder, was Gott nicht schenke. „Bewertung“, „Traurigkeit“, „Hass“, „Furcht“ waren die Antworten. Was Gott stattdessen schenke? „Liebe“, „Fröhlichkeit“, „Familie“, „Sicherheit“. Die Hinweise der Kinder ergänzte Priester Gramlich mit „Kraft“, „Liebe“ und „Besonnenheit“ aus dem Bibelwort.
„Gott bewertet nur unsere Liebe“ fügte Priester Manuel Mauritz in seinem Predigtbeitrag an und riet, wie bei einer Rodelbahn immer Jesus mit ins Boot zu holen.
„Ein Gärtner geht im Garten“ (GB 230) sangen alle Anwesenden mit Orchesterbegleitung, bevor sich Priester Gramlich direkt an die Erwachsenen wandte.
Nach dem sakramentalen Teil des Gottesdienstes ernannte Priester Gramlich einen Gemeindehelfer für die Gemeinde Heidelberg-Werderstraße und beendete den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
Mit „Alles, was uns glücklich macht“ (Pena/Därr) setzten die Kinder den musikalischen Schlusspunkt des Gottesdienstes, bevor sie in einem weiteren Musikvortrag die Klänge der verschiedenen Instrumente erfahren konnten.
In den unteren Räumen standen Maultaschen, Fingerfood, Kuchen und Getränke bereit, um den Hunger zu stillen, bevor anhand einer großen Liste zehn verschiedene Musikinstrument hautnah angehört, erkundet und ausprobiert werden konnten.