Lange vor Gottesdienstbeginn stand Apostel Volker Keck und Bischof Jürgen Gründemann – beide aus dem Apostelbereich Ulm - am Samstagabend, 11. Oktober 2025 am Eingang der Kirche Heidelberg-Rohrbach und begrüßten die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher der Gemeinden Heidelberg-Rohrbach und Heidelberg-Werderstraße.
Drinnen stimmte Instrumentalmusik auf den Gottesdienst ein. „Alles Leben strömt aus dir“ (CB 131) intonierte der gemischte Chor der beiden Gemeinden am Beginn des Predigtteils. „Das ich fühle, dass ich bin“ – die Passage aus dem zweiten Vers inspirierte Apostel Keck, alle willkommen zu heißen. Jeder möge das Gefühl aus dem Gottesdienst mitnehmen, ein von Gott geliebtes Kind zu sein.
„Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.“
Hebräer 13,16 war Predigtgrundlage. Das Kapitel sei mit „Abschließende Ermahnungen“ überschrieben, erläuterte der Apostel und versicherte, dass das liebevolle Ermahnungen seien, wie wenn Eltern ihrem Kind sagen: „Pass auf!“. Gutes tun und mit andern teilen, sei Ausdruck eines lebendigen Glaubens und stärke wiederum die Beziehung zu Gott. Apostel Keck nannte Jesus als Vorbild in seinem Tun sowie sein Gleichnis vom Barmherzigen Samariter. „Gutes tun“ möge jedes einzelne Leben bestimmen:
Der Apostel erinnerte auch an das Gleichnis Jesu vom Weltgericht in Matthäus 25: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“
Manchmal werde gar nicht wahrgenommen, wie man eine Chance erhalte, Gutes zu tun, gab Bischof Gründemann zu Bedenken. Er erinnerte in seinem Predigtbeitrag an die Fußwaschung Jesu (Johannes 13) und schloss mit der Aufforderung „Lasst Gottes Liebe erfahrbar werden“.
Mit dem „Hohelied der Barmherzigkeit Gottes“ (Psalm 103) leitete der Apostel den sakramentalen Teil des Gottesdienstes ein.
Als musikalischen Schlusspunkt des Gottesdienstes wünschte sich Apostel Keck ein gemeinsam gesungenes Lied. „Reicht euch die Hände“ (GB 339) fasste alle Empfindungen zusammen.