Mit einem herzlichen Dankgebet eröffnete Priester Mathias Gramlich, Bezirksvorsteher im Kirchenbezirk, den Gottesdienst für die Gemeinden Eschelbronn und Sinsheim am Sonntag, 15. Juni 2025 in der Kirche Eschelbronn, in dem er auch einem Paar den Segen zur Rubinhochzeit spendete.
„Singt ein Lied von Gott“ mit dem Refrain „Gott ist da“ (CB 344) trug der gemischte Chor am Beginn des Predigtteils des Gottesdienstes vor, was Priester Gramlich dazu veranlasste, für das Bewusstsein der Präsenz Gottes zu danken.
„Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.“
1. Korinther 12,4-6 war Predigtgrundlage. Priester Gramlich verglich Vers 4 mit einer guten Ehe, wo jeder seine Gaben einbringe und denen des anderen Wertschätzung entgegenbringe, was er auch auf eine lebendige Gemeinde übertrug, in der sich jeder nach seinen Fähigkeiten einbringe. Exemplarisch nannte er dazu die Arbeit mit den Kindern sowie die unzähligen stillen Gebete, die Gott ins Boot holen. Dazu zitierte er aus 1. Korinther 12,24 in der „Hoffnung für alle“-Übersetzung: „Gott aber hat unseren Leib so zusammengefügt, dass die unwichtig erscheinenden Glieder in Wirklichkeit besonders wichtig sind.“
„Ihr lieben GottesKinder“ wandte sich Priester David Schäfer speziell an die am Gottesdienst teilnehmenden Kinder und veranschaulichte das Bibelwort mit der Frage „Welches Teil am Fahrrad ist unwichtig?“ Er beleuchtete viele Fahrradteile, stellte aber fest, dass außer der Klingel jedes Teil für die Fahrtüchtigkeit notwendig sei und schloss mit: „Egal, wie klein du bist – du bist wichtig! Und: du bist von Gott geliebt“.
Jesus Christus nutze seinen Leib in Form der Gemeinde, um anderen Menschen Gutes zu tun, beendete Priester Gramlich den Predigtteil und leitete den sakramentalen Teil des Gottesdienstes ein.
Rubinhochzeit
„Gut, dass wir einander haben“ (CB 357) intonierte der gemischte Chor, als das Rubinhochzeitspaar an den Altar traten. Priester Gramlich erwähnte die jahrzehntelange ehrenamtliche seelsorgerische Aufgabe von Evangelist i. R. Reiner Wiesler, was ohne die Unterstützung von seiner Frau Tanja nicht in dieser Form möglich gewesen wäre. Auch sie war jahrelang Chorsängerin und Sonntagsschullehrerin der Gemeinden Eschelbronn und Hirschhorn. Bezirksvorsteher Gramlich las Römer 8,28 „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind“ und segnete das Paar erneut.
Ein irisches Segenslied setzte den musikalischen Schlusspunkt des Gottesdienstes.