Am Rande der süddeutschen Bezirksämterversammlung in Calw waren am Sonntag, 30. März 2025 Bezirksämter aus ganz Süddeutschland in verschiedene Gemeinden des Kirchenbezirks zum Gottesdienst gekommen. In der Kirche Eschelbronn feierte Hirte Heiko Stähle, Bezirksvorsteher im Kirchenbezirk Göppingen/Kirchheim in Begleitung seiner beiden Stellvertreter mit den Gemeinden Eschelbronn und Neckarbischofsheim den Gottesdienst.
„Kennst du den Freund?“ (CB 335) intonierte der gemischte Chor am Beginn des Predigtteils. Hirte Stähle verglich das innige Verhältnis zu einem Freund mit dem Gottesdienst als Ankerpunkt, wo man ankomme und angenommen werde. Um wieder anders gehen zu können, stellte er die Frage: „Auf was schaust du, wenn du im Gottesdienst bist? Was du mitgebracht hast oder das, was dich stärkt und innerlich zur Ruhe kommen lässt?“ Dann werde sich die Zusage der Predigtgrundlage Psalm 25,20 erfüllen.
„Bewahre meine Seele und errette mich; lass mich nicht zuschanden werden, denn ich traue auf dich!“
Gott versichere Bewahrung in allen denkbaren Lebenslagen, während die Bitte um Errettung den Blick auf die Glaubenszukunft richte. Situationen müssten angenommen werden, um erfahren zu können, was Gott bereitet habe. Gott sei ein Gott voller Überraschungen, voller Wunder, der seine Zusagen halte und niemand zuschanden werden lasse. „Nimmst Du wahr, dass dich dein Gott nie im Regen lässt?“ fragte Hirte Stähle und beschrieb das Vertrauen in Gott als Grundlage sowie das Vertrauen, das Gott jedem einzelnen entgegenbringe.
Im Gottvertrauen zurücklehnen, riet Hirte Wolfgang Kienle, stellvertretender Bezirksvorsteher im Kirchenbezirk Göppingen/Kirchheim. Nur in der Stille offenbare sich Gott, fügte er seinem Predigtbeitrag hinzu.
Die Seelennot Davids schilderte Bezirksevangelist Ralph Mattes, ebenfalls stellvertretender Bezirksvorsteher im Kirchenbezirk Göppingen/Kirchheim. Gott sei für ihn alles gewesen. „Was ist Jesus für uns?“ fragte er, erinnerte an die Zusage: „…ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (aus Matthäus 28,20) und wies auf die Gnade Gottes hin.
Mit dem Aufruf, an eine alte Geschichte ein neues Ende zu setzen, leitete Hirte Stähle zum sakramentalen Teil des Gottesdienstes über. Mit einem herzlichen Gebet und dem Schlusssegen endete der Gottesdienst, dem noch ein wenig Gemeinschaftspflege bei Kaffee und Kuchen im Foyer folgte.