Den Gottesdienst zu Erntedank am Sonntag, 5. Oktober 2025 feierten die Gemeinden Haßmersheim und Mosbach gemeinsam in der Kirche Mosbach, die am Erntedanksonntag vor zehn Jahren geweiht worden war.
„Ich singe dir mit Herz und Mund“ (GB 258) – das gemeinsam gesungene Lied der ganzen Gemeinde eröffnete den Gottesdienst, bevor Priester Andreas Schölch ein herzliches Dankgebet sprach. Er erinnerte an den Gottesdienst zu Erntedank mit Einweihung der Kirche vor zehn Jahren mit Psalm 133,1 „Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!“ Eine Gemeinde besitze viele Gaben, aber auch viele Aufgaben, habe Bezirksapostel Michael Ehrich damals erwähnt und „Erscheine vor dem Herrn nicht mit leeren Händen“ (Sirach 35,6) geraten. Wer in demütiger Haltung und dem Bewusstsein, Gnade zu benötigen, in den Gottesdienst komme, könne Frieden, Mut, Zuversicht, Hoffnung, Stärke und seinen Segen mitnehmen.
„Und alles, was ihr tut mit Worten oder Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“
Kolosser 3,17 war Predigtgrundlage. Erntedank sei kein Dienst nach Vorschrift, stellte Priester Schölch klar. Erst Gott mache es möglich, dass in einem Garten gesät und geerntet werden könne. Priester Schölch motivierte dazu, Jesus mit Taten sichtbar zu machen und seine Tugenden wie Vergebungsbereitschaft, Geduld, Nächstenliebe und Barmherzigkeit zu leben. „Lasst uns dem Herrn dienen und das mit Freuden“ forderte er auf und regte „Danke sagen mit dienen“ an.
Dankbarkeit für Gemeinschaft in der Gemeinde, für die Liebe Gottes und die schöne Kirche, waren die Aspekte von Diakonin Herrmann aus der Gemeinde Haßmersheim.
„Alles, was ihr tut, das tut im Namen des Herrn“ erinnerte Diakonin Beck in ihrem Predigtbeitrag und dankte für Glaube, Gemeinde und gemeinsames Glaubensziel.
Dankbarkeit für die Erwählung beleuchtete Priester Wolf und empfahl, Entscheidungen gut überlegt mit dem Heiligen Geist zu treffen.
Mit einem weiteren Impuls aus dem Einweihungsgottesdienst vor zehn Jahren leitete Priester Schölch zum sakramentalen Teil des Gottesdienstes über: „Bring nichts dar, um Gott zu bestechen“ (Sirach 35,14)
„Nun danket alle Gott“ (GB 256) – das gemeinsame Lied nach Beendigung des Gottesdienstes bündelte die Emotionen, bevor Priester Schölch zur Gemeinschaft einlud: „Lasst uns auf unser Zehnjähriges anstoßen“