Bei herrlichem Sommerwetter fand der alljährliche ökumenische Gottesdienst im Rahmen der Haßmersheimer Kerwe am Sonntagvormittag, 24. August 2025 am Haßmersheimer Neckarufer statt.
„Aus den Dörfern und aus Städten“ (Gotteslob 852) intonierte eine kleine Band, während Diakon Markus Vogl von der katholischen Kirche die zahlreichen Gottesdienstbesucherinnen und -besucher begrüßte.
Bereits im Kyrie kam die farbige Vielfalt und die Unterschiedlichkeit der Gesellschaft zum Ausdruck und machte das Thema des Gottesdienstes deutlich: „Die Farben des Himmels“.
Eine Farbmeditation folgte, eingeleitet von Prädikant Christian Nordmann von der evangelischen Kirche, der die Gedanken auf die unterschiedlichen Stimmungen und Sehnsüchte der Menschen lenkte, untermalt vom Lied „Der Himmel geht über allen auf“. Mit der Hoffnung auf Jesus Christus, der Licht und Farbe ins Leben bringe, endete die Meditation.
Die Lesung aus 1. Mose 9,12-16 durch Anette Kast von der neuapostolischen Kirche erinnerte an den Bund, den Gott nach der Sintflut mit allen Menschen und Lebewesen schloss. Nie mehr solle eine Sintflut kommen, die alles Leben auf der Erde vernichte, versprach Gott und gab als äußeres Zeichen den Regenbogen.
„Welche Farbe hat dein Himmel?“ - diese zentrale Frage stellte Diakon Vogl in seiner Predigt. So unterschiedlich wie die Farben des Himmels könnten die Antworten ausfallen, je nach aktueller Verfassung. Es gebe das helle Blau wie die Weite des Himmels, Gelb wie die Sonne, während Lila für Gelassenheit und Ruhe stehe und grün für die Hoffnung. Es gebe aber auch düsteres Grau oder Rot, die Farbe der Liebe. Gott ist die Liebe und er fordere dazu auf, diese Liebe an andere weiterzugeben.
Mit dem gemeinsamen Vaterunser-Gebet und einem Segen endete der Gottesdienst.