Eine Kerze anlässlich der Taufe von Anton war auf dem mit Sonnenblumen und Gaben des Feldes geschmückten Altar der Kirche Mosbach am Erntedanksonntag, 4. Oktober 2026 entzündet.
Mit einem herzlichen Dankgebet eröffnete Priester Andreas Schölch den Gottesdienst und bat gleichzeitig um einen besonderen Segen für die Taufe. „Wer hat das schöne Himmelszelt“ (CB 95) bereitete der gemischte Chor den Predigtteil vor.
„Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk“
Psalm 19,2 war Predigtgrundlage. Dankbarkeit sei kein Ritual, sondern eine Haltung aus dem Herzen heraus, erklärte Priester Schölch und forderte dazu auf, das große Ganze zu sehen und Gott für die Wunder seiner Werke zu danken.
„Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“
Psalm 139,14 war Taufspruch für Anton. Gott habe aus dem Nichts Wunderbares erschaffen und dem Menschen die Schöpfung anvertraut. Priester Schölch ermahnte zur Dankbarkeit neben dem Sichtbaren auch für die unsichtbaren Gaben Gottes wie Sündenvergebung oder die Heilige Wassertaufe.
Den wahren Reichtum in der Zuwendung Gottes zu erkennen, riet Diakonin Ingrid Beck in ihrem Predigtbeitrag und motivierte dazu die Gaben Gottes wie Liebe, Friede und Freundlichkeit weiterzugeben, weil Reichtum verpflichte.
Menschliche Arbeit gelinge nur mit dem Segen Gottes, stellte Priester Bartz in seinem Predigtbeitrag am Beispiel von Aussaat und Ernte fest und erklärte, dass herzliche Dankbarkeit demütig für die Segnungen Gottes mache.
Taufe
Im sakramentalen Teil des Gottesdienstes leitete der gemischte Chor mit „Mit dem Herrn fang alles an“ (CB 44) die besonderen Augenblicke der Taufhandlung ein. Der Name Anton bedeute „der Unschätzbare“ oder „der Wundervolle“, schilderte Priester Schölch in seiner Ansprache, zitierte den Taufspruch „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin“, taufte und segnete Anton.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, Gebet und Segen bündelte das gemeinsam gesungene Lied „Nun danket alle Gott“ (GB 256) die Empfindungen der ganzen Gemeinde.